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Virale Krankheitsbilder - Verantwortung der EU

Foto Dr. Thomas Ulmer MdEPBrüssel. Aktuell wurde im Gesundheitsausschuss der Europäischen Union das Thema HIV/Aids behandelt. Es ging um die Umsetzung des Aktionsplans "Bekämpfung von HIV/Aids in der Europäischen Union und in den Nachbarländern (2009-2014)". Nach Zahlen des "Europäischen Zentrums für die Prävention und die Bekämpfung von Seuchen" gab es alleine im Jahr 2009 25.000 HIV-Fälle. Die aktuellen Beschlüsse sehen vor, dass das öffentliche Bewusstsein durch Kampagnen und Gesundheitsschulungen gestärkt wird, denn durch gezielte Präventionsmaßnahmen und Früherkennung kann HIV eingedämmt werden.

Der Arzt und baden-württembergische Europaabgeordnete Dr. Ulmer (CDU) sieht aber auch bei anderen viralen Krankheitsbildern akuten Handlungsbedarf: "Hepatitis B und C sind beides virale Erreger, die kaum in der Gesellschaft wahrgenommen werden, deren Gefahren jedoch nicht von der Hand zu weisen sind. So gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen einer Hepatitis B-Erkrankung und Leberkrebs.

Ulmer freute sich daher, dass seine Änderungsanträge im Gesundheitsausschuss zu diesem Thema angenommen wurden.

"In kleinen Schritten wird so die Relevanz von Hepatitis B und C deutlich. Es bleibt zu hoffen, dass es in der Zukunft ein eigenständiges Programm dafür geben wird", sagte Ulmer abschließend und forderte die Kommission auf, hierzu einen Aktionsplan vorzulegen.

 
 
 

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