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Rheumatische Erkrankungen prioritär

Das Europäische Parlament hat in seiner letzten Sitzung durch eine schriftliche Erklärung auf die Bedeutung von rheumatischen Erkrankungen im Gebiet der Europäischen Union aufmerksam gemacht. Mit dieser Erklärung fordert das Europäische Parlament den Rat und die Kommission auf, dafür zu sorgen, dass rheumatische Erkrankungen sowie deren Behandlung und Erforschung im 7. Forschungsrahmenprogramm der EU sowie in der neuen Gesundheitsstrategie besondere Priorität bekommen soll. "Angesichts der Tatsache, dass mehr als 100 Millionen Menschen aller Altersgruppen in der EU an Arthritis leiden, welche als wichtigste Ursache körperlicher Behinderung anzusehen ist, ist dies eine wichtige Erklärung", sagte der Europaabgeordnete und Arzt Dr. Thomas Ulmer. "Die Förderung von neuen Therapien für rheumatische Erkrankungen kann sowohl den betroffenen Personen, die oft unter sozialer Ausgrenzung und einer geringen Lebenserwartung leiden, Erleichterung bringen und ihnen helfen, ein unabhängiges Leben zu führen, als auch den Sozialsystemen der Mitgliedstaaten erhebliche Einsparungen einbringen", ist Dr. Ulmer überzeugt.

 
 
 

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