Start Presse Presse 2005 Ulmer kämpft gegen Wassermangel
 
Ulmer kämpft gegen Wassermangel

Der nordbadische Europaabgeordnete Dr. Thomas Ulmer hat erreicht, dass die Europäische Kommission bei der Regierung Namibias erfolgreich interveniert hat. Diese möchte ohne Rücksicht auf das benachbarte Botswana ein Staudammprojekt durchführen. Um die Stromversorgung von lediglich 10 - 20.000 Menschen in Namibia sicherzustellen, soll in Kauf genommen werden, dass das weltweit viertgrößte Naturschutzgebiet auf botswanischem Gebiet nahezu trocken gelegt wird. Dadurch wären viele der seltenen Tier- und Pflanzenarten zum Aussterben verdammt. Außerdem wäre die Existenzgrundlage von ca. 100.000 Menschen gefährdet, die vom sanften Tourismus in dieser Region Botswanas leben. Auf drängen Ulmers hat sich die EU nun dieser drohenden Katastrophe in Süd-West Afrika angenommen. In Verhandlungen mit der 1994 gegründeten OKACOM, der Organisation für alle Anrainerstaaten des Okawango Deltas, konnte sichergestellt werden, dass Namibia als Betreiber des Staudammes entsprechende Auflagen einhalten muss.

 
 
 

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