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Gemeinschaftsprojekt "Galileo" aus EU-Haushalt finanzieren

Das Europäische Parlament hat sich heute dafür ausgesprochen, das europäische Satellitennavigationssystem Galileo unter der Verantwortung der Europäischen Union fortzuführen und vollständig aus dem EU-Haushalt zu finanzieren. Nach dem Scheitern der öffentlich-privaten Partnerschaft für Galileo existiert eine Finanzierungslücke, die sich bis 2013 auf etwa 2,4 Milliarden Euro beläuft.

Zum Hintergrund: Galileo umfasst eine Konstellation von 30 Satelliten, die auf einer Höhe von etwa 24.000 km die Erde umkreisen. Das System wird von verschiedenen Bodenstationen aus gesteuert und überwacht. Nutzer aus den verschiedensten Bereichen können mittels Galileo mit Ortungsinformationen versorgt werden. Zu diesen Sektoren gehören das Verkehrswesen, soziale Einrichtungen, die Justiz und der Zoll, das Bauwesen sowie Not- und Rettungsdienste.

"Galileo hat einen riesigen europäischen Mehrwert, der gefördert werden muss", so der Europaabgeordnete Dr. Ulmer. Das Parlament bekundete in diesen Tagen sein nachdrückliches Engagement für Galileo, das unter der Verantwortung der EU fortgeführt und komplett aus dem EU-Haushalt finanziert werden sollte.

 
 
 

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