Start Presse Presse 2007 Afrikanisches Handy-Netz ohne Roaming-Gebühren
 
Afrikanisches Handy-Netz ohne Roaming-Gebühren

"Ein Beispiel für Europa!" So bewertet der CDU-Europaabgeordnete Dr. Thomas Ulmer die Nachricht, dass in Afrika das weltweit erste große Handy-Netz ohne Gebühren für Auslandsgespräche entsteht. Seit Beginn dieser Woche können Nutzer in sechs Staaten vom Atlantik bis zum Indischen Ozean das Mobiltelefon ohne sogenannte Roaming-Gebühren benutzen. Auch die Gebühren für eingehende Gespräche fallen weg.

Das Netz hatte 2006 mit Kenia, Tansania und Uganda gestartet und soll in den nächsten Monaten auf 15 Länder ausgeweitet werden. Bis jetzt umfasst es auch Gabun, die Republik Kongo und die Demokratische Republik Kongo. Bald sollen auch Burkina Faso, Madagaskar, Malawi, Niger, Nigeria, Sierra Leone, Sudan, Tschad und Sambia hinzukommen.

In Europa dagegen wählt sich noch immer ein Handy im Ausland in ein ausländisches Netz ein, der Betreiber lässt sich diese Nutzung teuer bezahlen - erst in diesem Jahr ist es dem Parlament gelungen, die astronomischen Roaming-Gebühren zumindest zu beschränken. Doch von einem gemeinsamen europäischen Netz ist man wohl noch lange weit entfernt.

 
 
 

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