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Magnetresonanztherapie ist nicht zu ersetzen - Ulmer: "Es gibt keine wissenschaftlichen Bedenken"

Die EU-Richtlinie zur Arbeit in elektromagnetischen Feldern verbietet künftig den Einsatz der sogenannten Magnetresonanztherapie. Dies erschreckt derzeit Ärzte, Pfleger und Patienten gleichermaßen. Als Folge davon müssten bei der Diagnose von Krankheiten wieder verstärkt Röntgengeräte mit hoher Strahlenbelastung zum Einsatz kommen. Bestimmte Diagnoseverfahren für teilweise lebensbedrohliche Krankheiten Verfahren wären gar nicht mehr verfügbar.

"Die Magnetresonanztherapie ist eine unglaublich wichtige Hilfe. Sie muss unter allen Umständen erhalten bleiben", so Dr. Thomas Ulmer MdEP.

Dr. Ulmer kämpft seit geraumer Zeit für dieses wichtige Thema: "Aus wissenschaftlicher Sicht spricht nichts dagegen.", so der Mediziner.

In der Tat geht eine Gefährdung nur von bewegten Magnetfeldern aus. Die Magnetresonanztherapie arbeitet dagegen mit statischen Magnetfeldern. "Es sind keine gesundheitlichen Schäden durch die Magnetresonanztherapie bekannt", ergänzt Dr. Thomas Ulmer.

Unterstützt von weiteren Kolleginnen und Kollegen kann Ulmer nun einen Teilerfolg verbuchen. Der zuständige EU-Kommissar Spidla wird seinen Kollegen vorschlagen, die Umsetzung der Richtlinie um zwei Jahre zu verschieben. In der Zwischenzeit soll eine Lösung gefunden werden, welche es ermöglicht die Magnetresonanztherapie legal weiterzubetreiben.

"Ohne die Magnetresonanztherapie wäre eine umfassende medinische Versorgung gefährdet", warnt Dr. Ulmer abschließend.

 
 
 

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