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Internetseiten von Klingeltonanbietern gesperrt
Donnerstag, den 19. November 2009 um 10:02 Uhr
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Horrende Telefonrechnungen gehören der Vergangenheit an Die EU-Kommission hat auf zahlreiche Beschwerden von Eltern und Verbrauchern reagiert, die sich über irreführende Internetangebote für Klingeltöne und andere Handydienste geärgert hatten. Eine Reihe von Websites wurde einer gründlichen Prüfung unterzogen und anschließend korrigiert, manche Seiten wurden sogar ganz geschlossen. Zahlreiche Internetseiten hatten mit angeblichen "Gratis-Angeboten" gelockt, die Verbraucher mussten aber tatsächlich langfristige Verträge abschließen. In manchen Fällen wurden Gebühren ganz verschwiegen. Nach Angaben der EU-Kommission hatte der Markt für Handyklingeltöne im Jahr 2007 in Europa ein geschätztes Volumen von knapp 700 Mio. Euro. Dr. Thomas Ulmer (CDU), Mitglied des Europäischen Parlaments, zeigt sich erfreut, dass bisher bereits 54 Seiten von Klingeltonanbietern geschlossen wurden: "Die Angebote zielen oft auf junge, unerfahrene Kunden, die unbedingt geschützt werden müssen. Eltern sollten in Zukunft keine bösen Überraschungen mehr bei der Telefonrechnung ihrer Kinder erleben müssen."
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