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Europaweite Regelung zur Wiederaufbereitung von medizinischen Einmalprodukten nötig
Donnerstag, den 17. Dezember 2009 um 16:23 Uhr
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Hohe Infektionsraten und erhebliche Kosten für Gesundheitssysteme "Die Umsetzung der Anforderungen an die Aufbereitung von Medizinprodukten muss stärker überwacht und die Überwachungstätigkeit der Länder einheitlicher gestaltet werden," das fordert Dr. Thomas Ulmer, CDU-Europaabgeordneter aus Mosbach. Schätzungen zufolge würden sich bei der Wiederaufbereitung von Medizinprodukten drei Millionen Patienten infizieren, 50 000 Menschen davon könnten an den Folgen sterben. "Das ist eine hohe und vor allem vermeidbare Zahl," erklärt Dr. Ulmer. "Wir brauchen eine europaweit einheitliche Regelung, welche die Wiederverwendung von Einmalprodukten klar definiert. Die Grauzone muss verschwinden." Dr. Ulmer war in der vergangenen Legislaturperiode Berichterstatter des Europäischen Parlaments für die Revision der Richtlinie über Medizinprodukte und ist daher Experte auf diesem Gebiet.
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